Schließe den Kommentar – Kampagne auf YouTube für Save The Children

Klickfaulheit gilt nicht! Die Kampagne von Shachar Aylon für Save the Children führt uns als User per Selbsttest eindrücklich vor Augen, dass wir zwar auf jeden Blödsinn klicken, sobald unser Spieltrieb angesprochen wird, wir aber aber faul werden, wenn es um ernsthafte Unterstützung in Form einer Online-Petition geht. In beiden Fällen bedarf es nur des Zuckens mit dem Zeigefinger – Case closed, your honor! (via)

Das Wort zum Sonntag: Vatikan 2.0

Religiöse Gemeinschaften haben das Community-Wesen perfektioniert lange vor Erfindung des Internets. Die Glaubensbranche ist eine der größten der Welt, es gibt unzählige Anbieter und einen enormen Konkurrenzkampf. Einer der größten und einflussreichsten Provider der Welt ist der Katholizismus mit seinem Headquarter Vatikan. Dessen CEO geht regelmäßig auf Businessreisen und wird ähnlich frenetisch verehrt wie Steve Jobs. Und das bei einem Kerngeschäft ohne maßgebliche Entwicklung und immaterieller Produktpalette. Eine der entscheidenden Strategien zur Stärkung der Community ist die ungefragte Mitgliedschaft im Kleinkinderalter, noch lange vor der Ausreifung intellektueller Fähigkeiten, die eine Mitgliedschaft in Zweifel ziehen könnten.

Dennoch mangelt es dem Katholizismus an einer kohärenten Kommunikationsstrategie im Social Web. Budget wäre vorhanden ebenso wie eine Zielgruppe gigantischen Ausmaßes. Und trotzdem tut man sich in sakralen Kreisen schwer, wie ein kurzer Blick auf die gängigen Online-Angebote verrät.

Zunächst wäre da die Website des Headquarters. Ein Design aus der Steinzeit, sehr schlechte Usability und die fehlende Integration sämtlicher Social-Media-Kanäle zeichnet diese vorrangig aus. Die lateinischen Bezeichnungen einiger der primären Angebote dürften ebenfalls wenig hilfreich sein.

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Nützliche Werkzeuge für Social Media #1

Es gibt eine unüberschaubare Anzahl von Tools im Bereich Social Media. Einige  sind hervorragend und manche sind schlicht zu nichts zu gebrauchen. Doch das muss jede/r für sich selbst herausfinden, was praktikabel erscheint und was nicht. Letztendlich kommt es bei der Wahl der Werkzeuge immer auf das jeweilige Projekt an, abhängig vom zu erreichenden Ziel.

Ab heute stelle ich in unregelmäßigen Abständen eine Liste mit Tools vor, die mir im Arbeitsalltag begegnen und deren Erkundung durchaus lohnen kann.

Gemeinhin ist es nicht das Problem an Informationen zu kommen, sondern diese zu sortieren. Gerade was die strukturierte Abbildbarkeit von Diskursen im Social Web angeht, gibt es noch einiges an Nachholbedürfnis. Storify bietet einen ersten Ansatz und erlaubt Content aus verschiedenen Netzwerken zu einer kohärenten Geschichte zusammen zu bauen.

Mit screenr lassen sich im Handumdrehen Screencasts erstellen, die dann sofort per Twitter gesendet werden können. Einfach auf den Record-Button klicken und unmittelbar aufzeichnen, was auf dem Screen passiert. Der Rekorder funktioniert komplett webbasiert, man muss also nichts herunterladen und installieren.

Kennen Sie das? Extrem nervig und für User oft ein großes Ärgernis. Schnelle Abhilfe lässt sich mit dem YouTube Unblocker leisten, einfach URL des Videos eintragen und anschauen. Für Nutzer von Google Chrome empfiehlt sich der Hide My Ass Proxifier, der nicht nur bei YouTube-Sperrung eingesetzt werden kann. Außerdem erfolgt die Erkennung automatisch, so dass man die Videos direkt in der Seite abspielen und von dort aus herunterladen kann.

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