Map: 38 offizielle Badestellen in Berlin

Beim Datenjournalist gibt es eine Google Map, die 38 offizielle Badestellen in Berlin georeferenziert. Neben Tischtennisplatten und Postfilialen ist nun auch der passende Badeort schnell auffindbar. Hinter dem Link zu den Postfilialen verbirgt sich zudem noch ein prima Tutorial zu Google Fusion Tables, einem Google Tool für Datenmanagement.

Tischtennisplatten finden per Google Maps

Wer wie ich leidenschaftlich gerne Tischtennis spielt und dazu noch in Berlin wohnt, wird sich über folgende Map ganz besonders freuen, auf der alle frei verfügbaren Platten der Stadt markiert sind. Die hohe Dichte der Vermerke kommt durch die Option zustande, dass selbst nachgetragen werden darf. Ein tolles und für jede Stadt nachahmungswürdiges Projekt.

Die Zukunft der erweiterten Realität

Augmented Reality, die computergestützte Erweiterung der Realität um eine oder mehrere zusätzliche Informationsebenen, halte ich für eine der spannendsten momentanen Entwicklungen. Ich will die Möglichkeit besitzen, jemandem mein Smartphone vor das Gesicht zu halten und auf dem Display alle seine Social Media Accounts zu sehen. Vor einem Restaurant zu stehen und ohne Umstände die Speisekarte angezeigt zu bekommen – vielleicht sogar mit Datenabgleich meiner Vorlieben. Ich würde gerne durch den Wald gehen und mir anzeigen lassen, welcher Käfer gerade vor mir über den Boden krabbelt,  um welche Baumart es sich handelt, wie die Pflanze mit der eigenartigen Blattform noch gleich heißt. Noch lieber würde ich an einem Unternehmen vorbeischlendern und mir anzeigen lassen, wie viele Mitarbeiter dieses beschäftigt, wie es um die allgemeine Zufriedenheit der Kunden mit den dort verantworteten Produkten und Dienstleistungen bestellt ist, mit wem das Unternehmen wirtschaftlich und politisch zusammenhängt, in welche Skandale dieses verstrickt war usw. Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu grenzenlos und vor allem äußerst praktisch.

Neue Produkte werden den Markt überschwemmen, auch Künstlern und Werbern bieten sich neue, digitale Betätigungsfelder. Gerade zwischen diesen beiden Gruppen könnte ein recht lebendiger Kampf um die Vorherrschaft der Bilder und Informationswelten entstehen, besonders, wenn sie einander revidieren.

Alles, was Sie über Social Media Monitoring Tools wissen müssen

Na ja, fast alles, aufbereitet in einer schicken Infografik. Wer kauft die Tools, was sollten diese können, wo bestehen die größten Probleme, wie viel wird für ein Tool ausgegeben?

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Diese und ähnliche Fragen haben OneForty und Kissmetrics in einer Infografik zusammengefasst, die zwar keine neuen Erkenntnisse offenbart, jedoch deutlich zeigt, dass der Markt noch keinesfalls gesättigt ist und sich Entwicklungsarbeit im Bereich SMM durchaus lohnt. Einen kleinen Beitrag haben wir mit German Brands on Facebook schon selbst geleistet und schauen gespannt Richtung Zukunft. Mit Sicherheit lässt sich sagen, dass Informationsaggregation, Datensortierung und -visualisierung sowie Diskursabbildbarkeit von zunehmender Wichtigkeit werden und wir dringend Tools benötigen, die nicht nur branchenspezifischen Ansprüchen gerecht werden, sondern auch bezahlbar sind.

Google Map: 100 Jahre Drehorte

Edmund Helmer hat sich die Mühe gemacht, die Drehorte der 2000 besten Film (nach IMDB) von 1910 – 2010 auf einer Google Map zu visualisieren. Auf seinem Blog BoxOfficeQuant beschreibt er ausführlich seine Inspiration, seine Herangehensweise und Probleme sowie Lösungen hinsichtlich der Umsetzung.

(zur Map)