Bio

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Timo Maier arbeitet, lehrt und forscht an den Schnittstellen Kultur, Medien und Mensch. Ihn interessieren alte und neue Kulturtechniken, Massenphänomene, Storytelling, Immersion, Partizipation, Inszenierung, interaktive Medien, Sprache, Kunst, Technologie und Gesellschaft. Besonderes Augenmerk legt er auf die Organisation, Zurschaustellung und systemischen Betrachtung kollektiver Prozesse.

Wenn ihn jemand fragen würde, was den Menschen ausmacht, dann würde er mit größter Wahrscheinlichkeit antworten, dass wir alle Geschichtenerzähler sind. Sein liebster Platz ist die Leerstelle, seine große Aufmerksamkeit gilt den kleinen Dingen und Wolken entbergen ihm die Schönheit des Augenblicks. Er versteht sein Leben als ständigen Fluss, der auch mal in zwei Richtungen gleichzeitig fließen kann, Ecken, Kanten und Details sind wichtig, Authentizität ist ein Unwort. Ironie dagegen ist heilsam, Melancholie ist Trauer mit Würde, Schlachtfelder bestellt er nicht und an Orten sucht er meist nach Geschichten, Legenden und Sagen, nach Mythen und Märchen, nach Spuren der Vergangenheit und Ausgrabungen aus der Zukunft, nach Lachen, Bewegung und Menschen und ganz am Schluss auch mal nach Göttern.