Das Wort zum Sonntag: 10 Regeln für eine gute Geschichte
by Timo on Februar 13, 2011
Billy Wilder hat in Bezug auf Film gesagt:
Ich habe 10 Gebote. Die ersten neun lauten: du sollst nicht langeweilen.
Einem großen Teil der Kampagnen, die Social-Media-Bausteine miteinbeziehen oder nur auf deren Grundlage umgesetzt werden, mangelt es an Inspiration, Innovation und Unterhaltungswert. Gerade letzterer ist aber von fundamentaler Wichtigkeit, wenn es um die Gunst der User geht. Warum sollte ich eine Kampagne beachten, wenn sie mich langweilt und mir nichts weiter als ein stupides Klicken von a) nach b) abverlangt, mit dem Ziel, letzlich doch nur meine Daten zu sammeln.
Ich möchte Teil der Geschichte sein, partizipieren, der Mischung aus Exhibitionismus und Voyeurismus Rechnung tragen, die das momentane Social Web hat bedeutend werden lassen, als üppige Jagdgründe von Marken und Dienstleistern, Experten, Evangelisten und Hohepriestern, die die Identifikation durch Produkte, den Halt der virtuellen Gemeinschaften und den Segen der steigenden Zahl predigen.
Um all dies zu erreichen, braucht es eine gute Geschichte. Doch nicht nur ihr Inhalt muss reizvoll sein, auch ihre Struktur, ihr Aufbau, sprich ihre Dramaturgie ist gerade in der unternehmensbezogenen Kommunikation von zentraler Wichtigkeit. Und da, wie es mir scheint, dies allzu oft vergessen, das Schma F sog. viraler Kampagnen durch sämtliche Meetings geprügelt wird und meist zu einer nicht mehr zu hinterfragenden Schablone verkommt, möchte ich in meinem Sonntagskommanter die 10 Regeln Billy Wilders zitieren – als eine andere Art der Schablone, die über ein Kampagnenkonzept gelegt werden kann.












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