Social Networks in der U-Bahn

Die Zeiten ändern sich. In der U-Bahn, auf dem Weg in die Detektei, saßen links von mir zwei junge Mädchen – blond, schick (jedoch nicht wohlhabend) zurecht gemacht, geschätzt zwischen 12 – 14 Jahre alt, osteuropäischer Akzent – und unterhielten sich über Facebook. Sie lachten sich über ihre Eltern tot, die nichtmals verstünden, wie sie eine Freundschaftsanfrage annehmen sollen. Hinter mir zwei junge Männer, beide über 30, der eine vermutlich Agenturler, der andere eher Promovent, diskutierten ihr Unwohlsein ob des mangelnden Privatschutzes auf Facebook, dass Freunde ihren Account gelöscht hätten, dies aber nicht weiter schlimm sei, da man selbigen ja jederzeit reaktivieren könne. Die große Hoffnung allerdings wäre Diaspora.

Ich schmunzelte und schaute zum Deckenmonitor auf: Ein Bild von Lance Armstrong. Der Text rechts daneben: “Lance Armstrong ist zum fünften Mal Vater geworden. Der 39-Jährige gab die Geburt seiner Tochter Olivia Marie, genannt Cinco, am Montag per Twitter bekannt.” Die Zeiten ändern sich.

Ein Gedanke zu “Social Networks in der U-Bahn

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