Google: The Knowledge Graph
by Timo on Mai 18, 2012
Damit werden vielleicht die bestmöglichen, aber gewiss nicht die wohl recherchierten und kritisch reflektierten Antworten gefiltert. Ich sehe eine Zukunft zunehmender Informationskaskaden, Selbstreferenzialität und Fehlinformation.
Richard Dawkins reads his hatemail
by Timo on Mai 17, 2012
Auch hier wird einem richtig warm ums Herz, sieht man sich der unendlichen Liebe, Güte und dem Verzeihen christlicher Dogmatiker ausgesetzt.
via Ralf Schwartz
Werbespot von The Guardian: Die Schweine sind die Schweine – oder?
by Timo on März 2, 2012
The Guardian hat das Märchen von den drei kleinen Schweinchen in die heutige Zeit und aus der Fantasiewelt in die reale transportiert. Hierbei wird so ziemlich alles referenziert, was wir im Zuge der weltweiten Proteste des letzten Jahres kennen gelernt haben. In diesem Video sind die Schweinchen allerdings die Schuldigen, die den Wolf bei lebendigem Leibe gekocht haben. Kurz nach der Verhaftung und der ersten medialen Durchdringung ist man sich der Schuld der Schweinchen zunächst nicht sicher. Dem Wolf werden Gedenkstätten eingerichtet, andere solidarisieren sich mit den Schweinchen. Es kommen neue Fakten auf, der Wolf soll Asthma gehabt haben. Hektisch werden Online-Simulationen erstellt und Experten zu Rate gezogen. Die Schweinchen werden verurteilt, das Motiv für die Ermordung des Wolfes war finanzieller Natur, sie konnten ihre Miete nicht mehr bezahlen. Neue Schuldige sind schnell gefunden: Die Banken. Die Deutungshoheit verschiebt sich und plötzlich wird aus der Debatte um einen Mord eine internationale Debatte um finanzielle Ungerechtigkeit. Die Menschen üben sich in Identifikation, jetzt sind alle die Schweinchen. Und am Ende stehen wütende Demonstranten mit Schweinsmasken knüppelschwingenden Ordnungshütern gegenüber, die als Mensch so ganz hinter ihrer Uniformierung zurücktreten. Wie konnte es dazu nur kommen? Wer will was und wer hat bloß recht? Den ganzen Überblick erhält man bei den großen Geschichtenerzählern und Katalysatoren: Den Medien.
Was mir neben der Verarbeitung sämtlicher gängiger Kulturtechniken zeitgenössischer Meinungsäußerung besonders gefällt, ist die Tatsache, dass es sich eben um ein Märchen handelt, welches der Auslöser für Interpretation, Rage und schließlich für die Straßenproteste ist. Und das The Guardian, ob gewollt oder nicht, ironisch auf die eigene Rolle in diesem Mechanismus blickt und sich selbst eine Schlüsselfunktion in all dem Chaos zuweist. Abgesehen davon ist es auch noch ein verdammt gelungener Spot, der alle Kriterien erfüllt, um rasant viral zu werden.
Werbung für Google Street View: Google claims the streets
by Timo on Februar 21, 2012
Außenwerbung für Google Street View, schon etwas älter (2009). mehr Infos
Gleiches Prinzip wie bei der Kampagne ES GESCHIEHT NICHT HIER. ABER JETZT. der Schweizer Sektion von Amnesty International (2006), bei der einfach ein zum Teil transparenter Layer auf eine durchsichtige Fläche aufgetragen wird und die Kombination aus Plakatvordergrund und Straßenhintergrund eine neue Sinnebene entstehen lässt.
Crowdfunding für Kinoproduktionen – Mit dem Zuschauer, für den Zuschauer
by Timo on Februar 12, 2012
The old way of making films was one way: from filmmakers to audiences. Let us show you how it will be done in the future: with the audicence and for the audience. The internet community can help a filmmaker in several ways with creating content, giving the film publicity and even funding the film – and at the same time making the whole project a hobby, an experience, something bigger than just a movie.













